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Digitales Umweltmonitoring der Energiewende im EE-Monitor: erneuerbare Energien in Schutzgebieten und neben Verkehrswegen

  • Die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie (EE) in Schutzgebieten begleitet die Energiewende in Deutschland bereits seit ihren Anfängen. Das belegt auch die kontinuierlich steigende Zahl an Windenergieanlagen und die steigende Fläche an Photovoltaik-Freiflächenanlagen bspw. in Natura-2000-Gebieten, Naturparken, Landschaftsschutzgebieten und Entwicklungszonen von Biosphärenreservaten. Seit 2019 ist der EE-Zuwachs in Schutzgebieten deutlich geringer. Der EE-Monitor (https://ee-monitor.de) dokumentiert als datenbasiertes Umweltmonitoringsystem den Ausbau der EE in Zeit und Raum u. a. in Bezug auf Schutzgebiete, entwässerte Moorböden, Bodenqualität und Nähe zu Verkehrswegen. Die räumliche Steuerung der Energiewende, v. a. des Ausbaus der Windenergie, wurde durch Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, Bundesnaturschutzgesetzes und Baugesetzbuchs sowie durch die Einführung des Windenergieflächenbedarfsgesetzes mit dem Ziel der Beschleunigung und desDie Errichtung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie (EE) in Schutzgebieten begleitet die Energiewende in Deutschland bereits seit ihren Anfängen. Das belegt auch die kontinuierlich steigende Zahl an Windenergieanlagen und die steigende Fläche an Photovoltaik-Freiflächenanlagen bspw. in Natura-2000-Gebieten, Naturparken, Landschaftsschutzgebieten und Entwicklungszonen von Biosphärenreservaten. Seit 2019 ist der EE-Zuwachs in Schutzgebieten deutlich geringer. Der EE-Monitor (https://ee-monitor.de) dokumentiert als datenbasiertes Umweltmonitoringsystem den Ausbau der EE in Zeit und Raum u. a. in Bezug auf Schutzgebiete, entwässerte Moorböden, Bodenqualität und Nähe zu Verkehrswegen. Die räumliche Steuerung der Energiewende, v. a. des Ausbaus der Windenergie, wurde durch Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, Bundesnaturschutzgesetzes und Baugesetzbuchs sowie durch die Einführung des Windenergieflächenbedarfsgesetzes mit dem Ziel der Beschleunigung und des Bürokratieabbaus zunehmend harmonisiert und in Richtung einer Positivplanung entwickelt. Der Abbau von Altanlagen in sensiblen Gebieten, eine Fortführung der gesellschaftspolitischen Suffizienzdebatte sowie die Anpassung von Anlagen an deren Standorte eröffnen Handlungsspielräume für eine naturverträgliche Gestaltung der Energiewende.…show moreshow less

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Metadaten
Author:Nora Mittelstädt, David Manske
URN:urn:nbn:de:hbz:b219-22221
DOI:https://doi.org/10.19217/NuL2026-09-02
Publisher:Kohlhammer
Place of publication:Stuttgart
Document Type:Article
Language:German
Embargo Date:2027/06/30
Creating Corporation:Bundesamt für Naturschutz
Release Date:2026/08/07
Volume:101
Issue:9/10
Page Number:7
First Page:404
Last Page:410
Journals:Natur und Landschaft / 101.2026 / Heft 9/10